Vita

Bastian Wierzioch stammt aus Bayern, studierte Diplom-Journalistik und Politikwissenschaft in Leipzig und arbeitet dort heute als Reporter, Autor und Moderator.

Aktuell

Seit 2019 Mitglied der Rechercheredaktion von MDR Thüringen

Seit 2006 Moderator von Off Air-Veranstaltungen

Seit 2004 Reporter (Bayern 2 / B5 aktuell)

Seit 2001 Reporter (MDR Kultur)

Bisher (Auswahl)

2015–2018 Redakteur / Innenpolitik (MDR Kultur)

2013–2015 Moderator (MDR Kultur)

2012 Reporter im ARD-Hörfunk Pool auf der Frankfurter Buchmesse (HR)

2011–2019 Lehrbeauftragter (Universität Leipzig / KMW)

2009–2015 Redakteur und Sprecher / Kulturnachrichten (MDR Kultur)

2006–2012 Radio-Feature-Autor (MDR Kultur)

2004–2019 Redakteur vom Dienst (MDR Kultur)

2001 Redaktionsvolontär (MDR)

1997–2000 Reporter (Mephisto 97,6)

1997 Musikredakteur (Radio M94.59)

1994–1997 Reporter (Radio Gong)

1992–1997 Reporter (Mittelbayerische Zeitung)

Auszeichnungen

2008 Nominiert für Prix Europa

2006 Deutsch- Tschechischer- Journalistenpreis

2005 ARD Medienpreis CIVIS für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa

Bücher

2018 Rezension in „Hear ´em all – Heavy Metal für die eiserne Insel” (Ventil Verlag)

Broschur
304 Seiten
20,00 €
ISBN 978-3955750985 und 3955750981

Link zum Ventil-Verlag
Reinblättern (pdf)

2010 Roman: „Doch dunkel“ (Plöttner Verlag)

Festeinband
160 Seiten
13,90 €
ISBN 978-3938442821 und 3938442824

Link zu Amazon

Pressestimmen

„Buchhändler, die noch ein bisschen Sinn für einen wirklich klugen und spannend lesbaren deutschen Roman haben, die legen dieses Buch neben die Ladenkasse und raten ratlosen Studenten, Reisenden, Schlaflosen und Teilzeiteltern, das Buch zu lesen.
(Leipziger Internetzeitung, 6.6.2010)

„Und immer wenn man mal wieder denkt, es gäbe nichts Neues in der Literatur mehr zu entdecken und alle Formen des Schreibens wären bekannt, dann kommt von irgendwo ein kleines Buch daher, das einen darüber belehrt, dass dem nicht so ist.
(Dystopia, 11.10.2010)

„Den Romanhelden Felix Steiner verschlägt es in eine parallele Zukunftsrealität à la Orwells ‚1984‘. Das Besondere dieses Buches ist sein Format: Anstatt die Welt in allen Details vorzuzeichnen, beschränkt sich der Autor auf Monologe und Dialoge, auf Gesagtes, Gedachtes und Gehörtes.“ (Computerwoche, 29.7.2010)

„So gelingt es Wierzioch durch einen formalen Trick den Leser neu zu fordern. Denn streng genommen ist Doch Dunkel kein Roman, sondern ein gedruck­ tes Hörspiel, welches auf auktoriales Erzählen verzichtet.
(poetenladen.de, 12.10.2010)

Mit Doch dunkel hat Bastian Wierzioch ein sperriges, aber gerade deshalb unbedingt lesenswertes Buch geschrieben. Der Roman ist eine Gratwanderung. Das beinahe an Science Fiction erinnernde Szenario der Diktatur könnte künstlich wirken, gelänge es dem Autor nicht, diese Parallelwelt aus der Perspektive des Protagonisten auch für den Leser unmittelbar erlebbar und plausibel zu machen. Selten schafft es ein Roman , seiner Hauptfigur so nahe zu kommen, wie Felix Steiner in Doch dunkel.
(Junge Welt, 16.6.2010)

„Was die schlüssig aufgebaute Handlung im Stil von George Orwells visionärem „1984“ zusätzlich spannend macht, ist die Darstellungsform, die der Autor wählt. Beinahe dadaistisch hat er seinen Roman aufgebaut, mit eigenwilliger typografischer Gestaltung. Das mag zunächst gewöhnungsbedürftig erscheinen und etwas Konzentration erfordern. Es erweist sich aber als sehr kluger Trick des auktorialen Erzählers. Gut gemacht – und ganz schön dunkel.
(Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung, 25.9.2010)

„Es gibt keinerlei Beschreibungen, Erzählungen, Erklärungen, nur Dialoge, Gedanken und Gelesenes. Im Grunde handelt es sich also um den Textauszug eines Comics, nur die Sprech- und Denkblasen sowie schriftliche Informationen. Ich nenne diesen Comic ohne Bilder jetzt mal Comiclibretto. Statt »Roman« sollte also »Comiclibretto« auf dem Umschlag stehen. Der Autor ist sich dessen anscheinend bewußt – die Comicfigur Kito taucht in der Parallelwelt als (möglicherweise) reale Person auf.
(Science Fiction DataBase, 23.7.2010)

2002 Reportage in „Die Jahrhundertflut – Das offizielle ARD-Buch zur Flutkatastrophe“ (C. Bertelsmann)

Festeinband
336 Seiten
ISBN 978-3570007310 und 3570007316